Kristel Voltenberg: In der BUBBLE Serie steckt für mich die Lebensfreude und die Eleganz von Champagner

Kristel Voltenberg: In der BUBBLE Serie steckt für mich die Lebensfreude und die Eleganz von Champagner

Liisa Trisberg

Kristel Voltenberg – Gründerin der Mulligalerii, Sommelière und Autorin des Buches „Šampanjaga olen ma rõõmus“ („Mit Champagner bin ich glücklich“) – inspiriert mit ihrer Wärme und ihrer Eleganz. Es ist das große Träumen, das sie immer wieder in neue Höhen getragen hat. So erfüllte sich auch ein lang gehegter Wunsch: eine luxuriöse Körperpflege mit Champagner zu schaffen. Bei MAGRADA entstand daraus in Zusammenarbeit mit der Mulligalerii die exklusive BUBBLE Serie. „Natürliche Schönheitspflege ist heute nicht bloß ein Trend, sie ist die bewusste tägliche Entscheidung bewusster Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt Kristel. Über Schönheit, Champagner, die Entstehung der Serie, das Wahrwerden von Träumen – und darüber, wie man auch an den grauesten Tagen strahlend bleibt.

Kristel, du siehst heute wirklich zauberhaft aus! Magst du uns etwas mehr über deine tägliche Schönheitsroutine erzählen? Was sind die Geheimnisse und Kniffe, die dir helfen, deinen Glanz und dein Wohlbefinden zu bewahren?

Meine tägliche Routine ist an sich einfach – morgens kühles Wasser und ein weiches Frotteetuch, alle zwei Tage eine leicht peelende Gesichtsreinigung und eine gut feuchtigkeitsspendende, die Haut aufrichtende Tagescreme. Die trage ich auch auf Hals und Dekolleté auf.

Ich weiß, es wäre gut, zusätzlich eine Augencreme zu verwenden, aber ich habe noch keine gefunden, die die sehr zarte und empfindliche Haut um meine Augen nicht reizt. Dann eben ein paar kleine, liebenswerte Fältchen in den Augenwinkeln – ganz vermeiden lassen sie sich ohnehin nicht, und das müssen sie auch nicht.

Ab und zu benutze ich feuchtigkeitsspendende und straffende Tuchmasken für das Gesicht, zu Hause, aber ganz sicher auf Reisen – das ist auf seine Weise ein Stück Zuhause fernab von zu Hause. Einmal im Monat gehe ich zur Kosmetikerin und bitte sie, den Zustand der Haut einzuschätzen, damit eine gründlichere, passende Behandlung folgen kann. Ich würde solche Pflege gern einmal pro Woche genießen, aber das Leben zwischen zwei Städten und die Zeiten außerhalb Estlands lassen dafür nicht allzu viel Spielraum.

Im Alltag so wenig Make-up wie möglich, professionelles Make-up dann, wenn ein wichtiger Anlass ansteht. Niemals gehe ich schlafen, bevor auch der letzte Strich Make-up ordentlich vom Gesicht entfernt ist. Die Augenbrauen müssen immer gekämmt und die Haare gerichtet sein – diese Weisheit habe ich von meiner Großmutter und trage sie stets mit mir. Und ein offenes, aufrichtiges Lächeln – das ist der absolut beste Schönheitstipp, er fällt jedem auf und rettet immer und in jeder Situation den Tag.

Kristel Voltenberg über ihre tägliche Schönheitsroutine

Welches waren die größten Schönheitspannen deines bisherigen Lebens? Erzähl uns eine schöne Geschichte, auf die du heute nur noch mit Rührung zurückblickst.

Ich bin keine große Experimentiererin, ich wähle eher sehr sorgfältig aus, was ich verwende, deshalb hatte ich eigentlich keine echten Pannen. Und wenn, dann mit den Haaren, die nach dem Besuch bei einem fremden Friseur zu Hause schnell noch einmal gewaschen und neu frisiert werden mussten. Haare sind ein sehr wichtiger Ausdruck des Frauseins, und sie brauchen eine gute Hand, Wissen über den Haartyp – und auch darüber, wer der Mensch ist, der da im Friseurstuhl sitzt, und welchen Stil er hat.

Ich erinnere mich, dass ich einmal vor dem festlichen Empfang zum 24. Februar, dem estnischen Unabhängigkeitstag, bei einem Friseur saß, bei dem ich zuvor nie gewesen war. Kaum saß ich im Stuhl, merkte ich schnell: Ich bin in den Händen eines Profis, der gründlich vorgearbeitet hatte – er hatte frühere Fotos von mir angesehen und eingeschätzt, welchen Stil ich im Allgemeinen trage. Das Ergebnis war makellos, und erst später hörte ich von ihm, wie besorgt er selbst gewesen war, richtig nervös, und wie wenig gut er in jener Nacht geschlafen hatte.

Wenn man überhaupt etwas als Panne bezeichnen möchte, dann den Kurzhaarschnitt, der mir zwar sehr gut steht, der aber wegen meines Haartyps keine leichte Lösung für mich ist. Davon habe ich nach ein paar Versuchen inzwischen Abstand genommen. Jeder entwickelt über die Jahre seinen eigenen Stil, und wenn der funktioniert, gibt es keinen Grund, ihn wegen irgendwelcher Modeströmungen zu ändern.

Kristel Voltenberg im Interview über natürliche Schönheitspflege

Wer (oder was) hat dich in der Welt der Schönheit am meisten inspiriert? Wie und warum gerade sie?

Ich schaue auf Helen Mirren und bewundere, wie die Zeit sie hat reifen lassen wie einen guten Jahrgangschampagner. Eine Frau, die in jedem Alter schön ist. Eine Frau, die keine Angst davor hat, älter zu werden, die es mit Würde tut und dabei ihre ganz eigene Farbe und ihren Charakter behält. Ich wüsste tatsächlich gern mehr über ihre Schönheitsrituale. Über die, die sie wirklich jeden Tag anwendet. Das wäre spannend.

Tatsächlich – Helen Mirren ist eine Inspiration für uns alle, und das weltweit. Auch ihr Credo lautet, sich jederzeit gut, natürlich und selbstbewusst im eigenen Körper zu fühlen. Doch auch sie hat ihre Sorgen rund um Schönheit und Gesundheit geteilt. Musstest auch du dich schon einmal einem Schönheitsproblem stellen? Und wenn ja – wie sah die Lösung aus?

Wer von uns nicht, nicht wahr. Im Winter, wenn ich Mütze trage, wird meine Stirn wüstentrocken und braucht sehr viel zusätzliche Feuchtigkeit. Also verwöhne und tätschle ich diese Stirn sorgfältig. Und vielleicht hat gerade das bisher auch Altersfalten auf der Stirn verhindert. Ich wundere mich selbst, dass sie in meinem Alter längst da sein müssten – aber offenbar war ich fleißig im Peelen, Befeuchten und Glätten. In meiner Jugend war ich ein echter Sonnenanbeter, heute nicht mehr; eine gute Sonnenschutzcreme und ein Sprühfläschchen mit Feuchtigkeit habe ich an heißen Sommertagen immer in der Tasche.

Die beste Lösung für den allgemeinen Tonus, der sich wiederum in Haut und Haaren zeigt, ist – so kommt es mir zumindest vor – genug frische, saubere Luft. Dafür sorgt mein toller Freund Bruno, ein Weimaraner, der mich jeden Tag mindestens zwei Stunden in den Wald oder ans Meer führt und dafür sorgt, dass meine Haltung geschmeidig bleibt und meine Wangen angenehm glühen.

Kristel Voltenberg, erste Champagnerritterin Estlands

Wie reizend! Erzähl uns mehr über die Entstehung der Mulligalerii. Womit hat alles angefangen, welche Herausforderungen hat es mit sich gebracht, und worüber freust du dich gerade am meisten?

Die Mulligalerii entstand aus dem Wunsch heraus, selbst mehr über ein Gebiet zu verstehen, das ich sehr liebe – die Harmonie von Speisen und Getränken – und dieses Wissen und diese Freude auch mit guten Freunden zu teilen. Die große Liebe zum Champagner, die heute sozusagen das Markenzeichen der Mulligalerii ist, weil ich derzeit die Erzeugnisse von sieben edlen Champagnerhäusern in Estland vertrete, kam bewusst im Jahr 2016 in mein Leben. Gar keine so lange Geschichte, nicht wahr! Dafür aber ein bewusster, vertiefter Zugang, der auch ein dreijähriges Studium an der estnischen Sommelier-Privatschule mit sich brachte, das entsprechende Diplom und beständige Weiterbildung auf eigene Faust.

Von der früheren Juristin und Topmanagerin zur Sommelière und Fürsprecherin der Champagnerkultur – das war ein spannender Weg. Zu sagen, dies alles sei ein einziges, von Rosen gesäumtes Feld gewesen, wäre nicht richtig. Rosen haben auch Dornen. Aber die Menschen, gerade die Menschen, denen ich auf diesem Weg begegnet bin, haben mich so sehr inspiriert, dass ich mit dem gewählten Weg sehr glücklich bin. Mein Buch „Šampanjaga olen ma rõõmus“ wurde von den Leserinnen und Lesern sehr gut aufgenommen, und dadurch spüre ich gerade besonders, dass ich meinen Beitrag zur Ess- und Trinkkultur und ganz besonders zur Champagnerkultur hier in unserem lieben Estland geleistet habe.

Champagner ist nie einfach nur ein Getränk, er ist Geschichte, Tradition, von Generation zu Generation weitergegebenes Wissen, Zeit und Hingabe. Er ist eine eigene Kunstform, und ich übertreibe nicht, wenn ich das so sage. Das fasziniert mich, und heute, ausgezeichnet mit dem ehrenvollen Titel Dame Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne – einfach gesagt: Champagnerritterin, als erste und bislang einzige in Estland –, ist es meine Pflicht, diese Kunst und Kultur weiter zu fördern. Und ich tue das mit aufrichtiger Freude. Ist der Champagner doch für die Freude geschaffen!

Kristel Voltenberg, Gründerin der Mulligalerii

Wie hat sich dein Weg mit MAGRADA gekreuzt? Was schätzt du an der Naturkosmetik von MAGRADA am meisten?

Natürliche Schönheitspflege ist heute nicht bloß ein Trend, sie ist die bewusste tägliche Entscheidung bewusster Verbraucherinnen und Verbraucher. MAGRADA, die in Pärnu tätig ist und in der Reihe unserer heimischen Hersteller verschiedene Schönheitspreise gewonnen hat, dürfte jeder Einwohnerin von Pärnu ein Begriff sein. So auch mir. Mein direkter Weg zu MAGRADA führte allerdings über die Bekanntschaft mit Kaire, der Gründerin von MAGRADA – wir sind beide Rotarierinnen (Ziel der Rotary-Bewegung ist der Dienst an der Gesellschaft über persönliche Ambitionen hinaus, darunter verschiedene wohltätige Projekte, aber auch die beständige eigene Entwicklung, sowohl in der beruflichen Arbeit als auch im gesellschaftlichen Engagement) – und so nahm der gemeinsame Weg zweier in Pärnu tätiger Unternehmerinnen mit gemeinsamen Zielen und gemeinsamer Lebensphilosophie seinen Anfang.

Ich hatte schon länger den Gedanken bewegt, dass die Mulligalerii eine eigene Pflegeserie haben könnte oder zumindest eine Serie, bei deren Entstehung ich selbst mitreden kann. Eine ziemlich große Ambition, nicht wahr? Aber ich war sicher, dass es möglich ist, wenn man es von Herzen will.

Ebenso wünschte ich mir, dass diese Serie ein längerer Weg sein würde, der sich mit der Zeit entwickelt und die Bedürfnisse bewusster Verbraucherinnen so weit wie möglich berücksichtigt. Ganz natürlich schien es, mit dem zu beginnen, was im Alltag am häufigsten verwendet wird – Handseife und Duschgel. Und selbstverständlich musste in diesen Erzeugnissen meiner Vorstellung nach die Lebensfreude und die Eleganz des Champagners stecken. Mit solchen Gedanken bat ich Kaire um ein eigenes Treffen, und ihr gefielen meine Überlegungen. Ziemlich schnell stand der Duft fest – Rosé Champagner – und danach begann bereits die Arbeit an der konkreten Entwicklung, in die ich mich nicht weiter eingemischt habe.

Das Ergebnis ist meiner Meinung nach sehr gut geworden, und dieselbe Rückmeldung habe ich auch von Kundinnen bekommen, die die Serie gekauft haben. Am meisten gelobt werden der Duft und seine lange Haltbarkeit. Ebenso, dass sofort spürbar ist, dass es sich um natürliche Pflege handelt, die auf der Haut ein sehr gutes, zart umsorgtes Gefühl hinterlässt.

Ich hoffe sehr, dass die Serie bald um eine Körpercreme und eine Trockenseife ergänzt wird. Ganz sicher denken wir auch an Shampoo und Conditioner, und sehr schön wäre es, in der Reihe auch ein Desinfektionsmittel zu sehen, das nach Champagner duftet. Mein großer Traum ist ein Travel-Set, das man mühelos mitnehmen kann. Und ich denke, dass es in unseren schönen Hotels die BUBBLE Serie geben könnte, die eine luxuriöse und zugleich entspannende Stimmung schafft. Man muss groß träumen!

Kristel Voltenberg mit der BUBBLE Serie von MAGRADA

Wie schön … und tatsächlich – groß zu träumen lässt einen immer hoch fliegen! Doch zum Schluss: Teile mit uns, welcher schöne Gedanke dich jeden Tag zu neuen Taten entzündet und die Welt erobern lässt. Wie findet man Freude und Glanz in jedem Tag – selbst im grauesten?

It’s never too late to learn! Ein Satz, der mich von der Wand des Englischklassenzimmers des 1. Gymnasiums in Pärnu aus begleitet hat, und ich glaube wirklich, dass das ein unsagbar wichtiger Gedanke ist. Zu lernen, zu entdecken, zu forschen, zu suchen und zu finden ist niemals zu spät. Ich bin Mitte fünfzig und bereit, jeden Tag zu lernen.

Und noch etwas: Tu jeden Tag eine gute Tat. Sei sie noch so klein. Sei es auch nur ein Lächeln und ein freundlicher Blick für eine völlig fremde Person. Vielleicht verändert gerade das jemandes Leben und macht auch einen grauen Tag sonnig.

BUBBLE Duschgel und Handseife mit Rosé-Champagner-Duft


Dieses Interview führte Liisa Trisberg, Fotos: Kaire Pagliuca. Es erschien im Original auf Estnisch im Blog von MAGRADA Organic Cosmetics: „Kristel Voltenberg: Uus BUBBLE tootesari sisaldab minu nägemuse kohaselt šampanja elurõõmu ja elegantsi!“. Deutsche Übersetzung: LACARLA.

Die BUBBLE Serie mit Rosé-Champagner-Duft finden Sie bei LACARLA: Champagner Bubble Duschgel, Champagner Bubble Hand Soap und als Champagner Geschenkset.

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Franziska Falkenstein, Gründerin von LACARLA

Franziska Falkenstein

Gründerin von LACARLA – Delight by Nature. Seit ihrer Kindheit schlägt ihr Herz für die Natur, und diese Leidenschaft spiegelt sich in jedem Produkt wider: Sie wählt nachhaltige Naturkosmetik und Wohnaccessoires persönlich aus – von europäischen Familienbetrieben wie MAGRADA, geprägt von echten Geschichten und leidenschaftlichen Menschen. Und sie berät von Herzen gern: Menschen auf der Suche nach dem passenden Geschenk ebenso wie Unternehmen bei natürlichen Kunden- und Firmengeschenken. Mehr über Franziska →