Die perfekte Abendroutine für erholsamen Schlaf - Schritt für Schritt
Franziska FalkensteinShare
Sie liegen im Bett, sind müde und trotzdem dreht sich das Gedankenkarussell weiter. Schlechter Schlaf ist eines der häufigsten Probleme unserer Zeit und wirkt sich direkt auf Energie, Haut und Wohlbefinden aus. Was viele unterschätzen: Nicht nur wie Sie schlafen, sondern was Sie in der Stunde vor dem Einschlafen tun, entscheidet darüber, wie erholt Sie aufwachen. Eine bewusste Abendroutine für besseren Schlaf ist kein Luxus - sie ist das wirkungsvollste Werkzeug, das Sie haben.
Warum eine Abendroutine den Schlaf verändert
Unser Nervensystem braucht Signale, um vom Aktiv-Modus in den Ruhemodus zu wechseln. Wenn wir abrupt ins Bett fallen — Bildschirm in der Hand, To-do-Liste im Kopf — muss das Gehirn diesen Übergang ohne Vorbereitung schaffen. Das gelingt ihm schlecht. Eine strukturierte Abendroutine gibt dem Körper klare Hinweise: Es ist sicher, loszulassen.
Sie brauchen keine Stunde dafür. 20–30 Minuten tägliches Ritual — konsequent wiederholt — reichen aus. Unser Gehirn lernt durch Wiederholung: Wenn Sie dieselbe Routine regelmäßig zur gleichen Zeit beginnen, startet der Körper schon beim ersten Schritt damit, sich auf den Schlaf vorzubereiten.
Die Abendroutine für besseren Schlaf – 5 Schritte
1. Handy weglegen - Blaulicht stoppen
Das Blaulicht von Bildschirmen hemmt die Melatoninproduktion — das Hormon, das Ihren Körper auf Schlaf vorbereitet. Legen Sie mindestens 30 Minuten vor dem Schlafen das Handy weg. Rotes oder warmes Licht (Kerzen, Salzlampen) stört die Melatoninproduktion dagegen kaum. Ein kleines Ritual: Handy auf den Tisch, warmes Licht an — und der Abend beginnt wirklich.
2. Body Scrub - der unterschätzte Schlaf-Trick
Ein sanftes Körperpeeling vor dem Duschen hat einen doppelten Effekt: Es entfernt abgestorbene Hautzellen und bereitet die Haut optimal auf die Nachtpflege vor - und es stimuliert die Durchblutung, was die Körpertemperatur kurz ansteigen lässt. Wenn diese nach dem Duschen wieder sinkt, sendet das dem Gehirn das Signal: Schlafzeit. Ein Lavendel-Body-Scrub verbindet diesen physiologischen Effekt mit Aromatherapie - und macht aus einem Alltagsschritt ein echtes Einschlafritual.
3. Sleep & Glow Öl - Aromatherapie und Nachtpflege in einem
Lavendel senkt nachweislich den Cortisolspiegel — das Stresshormon, das uns wachhält — und unterstützt die natürliche Melatoninproduktion. Es schläfert nicht ein, es teilt dem Körper mit: Es ist sicher, zu ruhen. Genau darauf basiert das Magrada Sleep & Glow 5in1 Beauty Öl, erhältlich in der Lavendel-Kollektion bei LACARLA.
Die Inhaltsstoffe sind für die Nacht abgestimmt:
- Safloöl — pflegt und macht die Haut weich, ohne ein schweres Gefühl zu hinterlassen
- Aprikosenkernöl — gibt der Haut über Nacht Glanz und Elastizität
- Jojobalöl — gleicht die Haut aus und spendet langanhaltende Feuchtigkeit
- Lavendel, Grapefruit & Wacholderoöl — beruhigen die Sinne und erzeugen ein nordisches Spa-Gefühl
- Vitamin E — antioxidativer Schutz für die Zellen während der Nachtregeneration
Anwendung: Einige Tropfen auf die Schlafen und Nasenflügel geben, sanft einmassieren. Schultern und müde Beine einmassieren. Augen schließen, tief einatmen. Sie werden den Unterschied sofort spüren.
4. Magnesium nehmen
Magnesium ist an über 300 Prozessen im Körper beteiligt - darunter die Regulierung von Muskelspannung und Nervensystem. Ein Mangel äußert sich häufig als Unruhegefühl, Muskelzucken oder Einschlafprobleme. Nehmen Sie Magnesium abends, idealerweise 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen. Es entspannt die Muskulatur und unterstützt die natürliche Schlafvorbereitung des Körpers - sanft und ohne Abhängigkeit.
5. 60 Sekunden Atemübung - der Abschluss
Bevor Sie das Licht ausschalten: Augen schließen, 60 Sekunden lang durch die Nase ein- und langsam durch den Mund ausatmen. Diese eine Minute aktiviert das parasympathische Nervensystem - den „Ruhe“-Modus des Körpers - und signalisiert dem Gehirn, dass der Tag wirklich vorbei ist. In Kombination mit dem Lavendelduft des Schlaföls ist diese Übung besonders wirkungsvoll.
Häufige Fragen zur Abendroutine für besseren Schlaf
Wie lange muss eine Abendroutine sein, damit sie wirkt?
20–30 Minuten reichen vollkommen aus. Wichtiger als die Dauer ist die Regelmäßigkeit: Unser Gehirn lernt durch Wiederholung. Wenn Sie dieselbe Routine täglich zur gleichen Zeit wiederholen, beginnt der Körper schon beim ersten Schritt damit, sich auf Schlaf vorzubereiten - fast wie ein Pawlowscher Reflex.
Wann sollte man die Abendroutine beginnen?
Idealerweise 30–60 Minuten vor dem geplanten Einschlafen. Das gibt dem Körper genüg Zeit, um den Cortisolspiegel zu senken, Melatonin aufzubauen und den Geist zu beruhigen. Bei starken Schlafproblemen kann es helfen, die Routine auf 60–90 Minuten vor dem Schlafengehen vorzuziehen.
Was bewirkt Lavendelduft beim Einschlafen?
Lavendel - genauer: sein Hauptwirkstoff Linalool - senkt nachweislich den Cortisolspiegel und unterstützt die natürliche Melatoninproduktion. Er wirkt nicht als Schlafmittel, sondern schafft die innere Bereitschaft, loszulassen. Schon wenige Atemzüge können das parasympathische Nervensystem aktivieren.
Kann Magnesium wirklich beim Einschlafen helfen?
Ja - Magnesium entspannt die Muskulatur und reguliert Neurotransmitter wie GABA, die für einen ruhigen Schlaf entscheidend sind. Besonders Menschen, die unter Stress, Muskelzucken oder innerer Unruhe vor dem Einschlafen leiden, profitieren von einer abendlichen Magnesium-Einnahme. Bitte besprechen Sie die Dosierung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Warum hilft ein Body Scrub vor dem Schlafen?
Das Peeling erhöht kurzfristig die Körpertemperatur durch bessere Durchblutung — danach, beim Abkühlen, entsteht genau der Temperaturabfall, den das Gehirn als Einschlaf-Signal interpretiert. Gleichzeitig bereitet der Scrub die Haut optimal auf Öle und Lotionen vor, da die Schuppenschicht geöffnet ist und Wirkstoffe besser eindringen können.

